Wirkt aus Tradition.

Kind mit Erkältung auf Sofa in Decke gewickelt

Was sollte man bei einer Erkältung beachten?

Ein Meer an benutzten Taschentüchern, unzählige Löffel Hustensirup, Unmengen an Tees und Lutschpastillen, Brustbalsam und heiße Erkältungsbäder kommen einem in den Sinn, wenn man an Erkältung denkt. Oder geht es Ihnen da anders?

Eine Erkältung hat jeder schon mal in seinem Leben gehabt. Um genau zu sein erkranken Kinder im Schnitt sieben- bis zehnmal und Erwachsene zwei- bis fünfmal im Jahr daran. Ja, Sie haben richtig gelesen - im Jahr! Das kommt daher, dass es sich bei einer Erkältung meist um einen viralen Infekt handelt, der leicht und schnell übertragbar ist. Begünstigende Faktoren sind hier vor allem kühles und feuchtes Wetter, trockene Luft und ein geschwächtes Immunsystem.

Der Begriff ‚Erkältung‘ rührt übrigens daher, dass man früher vermutete, dass eine Abkühlung die Ursache der Krankheit wäre.

Beeinträchtigt werden bei einer Erkältung vor allem die oberen Luftwege, d.h. Nase und Rachen, bei einer hartnäckigen Erkältung kann sich dies auf Bronchien und Luftröhre ausbreiten. Symptome sind Niesreiz, Schnupfen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Halsweh, Husten, Muskelschmerzen und Fieber. Oft in einer Kombination vorkommend, aber auch einzeln möglich.

Pflanzliche Heilmittel als effektive Erkältungsbekämpfung

Grundsätzlich gilt eine Behandlung der Erkältung mehr der Linderung der Beschwerden und weniger der Bekämpfung der Krankheit. Da es sich oftmals um einen Virus handelt, ist der Gebrauch von Antibiotika dringend mit einem Arzt abzuklären, da Antibiotika ausschließlich Bakterien bekämpfen und bei Viren nutzlos sind.

Besonders effektiv sind hier tatsächlich pflanzliche Heilmittel. Sie fragen sich warum?

Pflanzliche Heilmittel sind besonders gut bei einer Erkältung geeignet, da „ein großes Spektrum wirksamer Pflanzen existiert, die nicht nur die Beschwerden bessern, sondern auch die körpereigenen Reinigungsmechanismen unterstützen und die natürliche Immunabwehr anregen. Dabei sind kaum Nebenwirkungen zu befürchten, so dass auch eine Langzeitanwendung bei chronischen Entzündungen möglich ist.“[1]

Ein paar dieser ‚Wunderpflanzen‘ sind Eukalyptus, Primel und Thymian.

Eukalyptus, der Überlebenskünstler aus dem australischen Busch

Ob wenig Wasser, große Hitze oder verheerende Buschbrände, der Eukalyptusbaum hält allem stand. Kein Wunder also, dass die in den Blättern enthaltenen ätherischen Öle wahre Wundermittel sind.  Eukalyptusöl, besonders die Substanz Cineol, löst festsitzenden Schleim aus den Bronchien und den Nasennebenhöhlen. Wer also erkältet ist, kann mit Eukalyptusöl den verschleimten Husten behandeln und die verstopfte Nase befreien.

Achtung - bei kleinen Kindern soll Eukalyptus, gleich wie Menthol, besser nicht eingesetzt werden. Es könnte zu einem sogenannten Glottiskrampf, also einer Verkrampfung der Stimmritze des Kehlkopfs, und damit verbunden zu akuter Atemnot kommen.

Primel, eine der ersten Pflanzen die im Frühling blühen

Primel ist nicht nur eine der ersten Pflanzen (daher auch der Name - Primus = der Erste), die im Frühling blühen, sondern in den Wurzeln sind Triterpensaponine enthalten, über die die Nervenfasern die Bronchialschleimhäute dazu anregen mehr Schleim zu produzieren, was wiederum dazu führt, dass das Abhusten erleichtert wird.

Thymian, das sonnige und trockene Plätze liebende Gewächs

Obwohl die Ägypter angeblich bereits Thymian zum Einbalsamieren ihrer Toten verwendet haben, wird die heilende Wirkung auf Lunge und Bronchien erst im Mittelalter bekannt. So hat vor allem Hildegard von Bingen seine Wirksamkeit bei Husten und Atembeschwerden beschrieben.

In der Praxis findet der Thymian außerdem als balsamisches, hustenlinderndes und schleimlösendes Mittel Anwendung.

Wie kann ich eine Erkältung schnell wieder loswerden?

Den Körper bei Erkältung richtig unterstützen

Bei einer Erkältung ist es wichtig, den Körper mit den richtigen Maßnahmen zu unterstützen. Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich, trinken Sie viel Tee und nehmen Sie Erkältungsbäder, um die schweißtreibende Wirkung zu fördern, und achten Sie auf eine leichte, vitaminreiche Kost. Unterstützen Sie die Linderung mit auf natürlichen Zutaten basierenden Hustensäften und einem Brustbalsam für entspannte Tage und erholsame Nächte.



[1] Dr. Jörg Grünwald, Christof Jänicke, Grüne Apotheke. München: Gräfe und Unzer Verlag 2004, S.80.

Verspannung

Wenn der Körper wegen Verspannungen streikt

Hach, dieses herrliche Gefühl, wenn man morgens voller Elan und Tatendrang aufwacht und dann meldet sich das sogenannte ‚steife Genick‘.

Was sollte man bei einer Erkältung beachten?

Ein Meer an benutzten Taschentüchern, unzählige Löffel Hustensirup, Unmengen an Tees und Lutschpastillen, Brustbalsam und heiße Erkältungsbäder kommen einem in den Sinn, wenn man an Erkältung denkt.

Wer kennt sie nicht – die Warze!

Vor allem bei Kindern und älteren Menschen treten diese kleinen, runden Knoten in der Haut auf. Aber woher kommen Warzen und wie werde ich sie wieder los?

Was kann trockene Haut auslösen?

Haben Sie gewusst, dass die Haut mit einer Oberfläche von ca. 2 m² das größte Organ des Menschen ist? Schon verrückt, wenn man bedenkt, dass sie täglich äußerlichen und innerlichen Faktoren ausgesetzt wird.

Rohstoffe

Heublumen

Abgesehen vom wunderbaren Duft der Heublumen (Graminis flos) wirken die in den Pflanzen enthaltenen ätherischen Öle positiv auf den Organismus.

Thymian

Der Thymian (Thymian vulgaris) ist ein Lippenblütengewächs mit bis zu 50cm Höhe. Er liebt sonnige, trockene Plätze und wächst vorzugsweise auf Felsenheiden im Mittelmeerraum.

Latschenkiefer

Das altbewährte Latschenkieferöl (Oleum Pini pumilionis) wird aus frischen Nadeln und Zweigspitzen durch Wasserdampfdestillation gewonnen.

Murmeltier

Die Wirkung des Murmeltieröls in alten Hausrezepten wird schon seit Jahrhunderten vor allem in der alpinen Region geschätzt. Es wird seit jeher bei Verspannungen, Hexenschuss und Muskelkater verwendet.

Ringelblume

Die Ringelblume (Calendula officinalis) - auch Calendula genannt - ist eine der beliebtesten Heilpflanzen, die nicht nur von Hildegard von Bingen empfohlen wurde.