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Wirkt aus Tradition.

Frühlingsmüdigkeit und Erschöpfung im Alltag: Was hilft, wenn die Energie fehlt?

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, und trotzdem fühlen sich viele Menschen gerade im Frühling müde und antriebslos. Die sogenannte Frühlingsmüdigkeit ist kein Mythos, sondern ein weit verbreitetes Phänomen. 

Doch nicht nur die Jahreszeit spielt eine Rolle: Auch Stress, Bewegungsmangel und verspannte Muskulatur können das Gefühl von Müdigkeit zusätzlich verstärken.

Warum fühlen wir uns im Frühling oft müde?

Der Wechsel von Winter auf Frühling bringt den Körper aus dem Gleichgewicht. Während das im Winter angestaute „Schlafhormon“ Melatonin abgebaut werden muss, wird im Frühling schon das "Muntermacher"-Hormon Serotonin produziert. 

Diese Umstellung kann zu folgenden Beschwerden führen:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • allgemeine Erschöpfung

Zusätzlich verbringen viele Menschen im Winter weniger Zeit draußen und bewegen sich weniger, was sich ebenfalls auf das Energiegefühl auswirken kann.

Doch auch unabhängig von der Jahreszeit kämpfen viele im Alltag regelmäßig mit Erschöpfung, Verspannungen und einem allgemeinen Energiemangel.

Folgende Wirkstoffe unterstützen bei der Frühjahrsmüdigkeit:

  • Magnesium
  • Taurin
  • Vitamin D3
  • Coenzym Q10

Magnesium ist nicht gleich Magnesium

Magnesium gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen für Muskeln und Energiestoffwechsel. Es trägt zur Erhaltung normaler Muskeln, zur Reduktion von Ermüdung und Erschöpfung, zur Aufrechterhaltung des Elektrolyt-Gleichgewichts, zur Energieverwertung und zur Proteinsynthese bei. Eine ausreichende Zufuhr an Magnesium ist für den menschlichen Organismus somit wichtig und unterstützt das Wohlbefinden.

Dabei gibt es unterschiedliche Magnesiumverbindungen, die sich in ihrer Aufnahme unterscheiden:

  • Magnesiumcitrat:

Magnesiumcitrat ist eine organische Verbindung, die vom Körper leichter aufgespalten und schneller in den Blutkreislauf transportiert werden kann. Durch die hohe Bioverfügbarkeit ist es ideal bei erhöhtem Bedarf oder körperlicher Belastung.

  • Magnesiumoxid

Magnesiumoxid ist eine chemische Verbindung mit einer geringeren Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, dass der Körper es langsamer aufnimmt.

  • Magnesiumglycinat

Magnesium ist an die Aminosäure Glycin gebunden. Es gilt als besonders verträglich (magenfreundlich), fördert die Entspannung und den Schlaf.

  • Magnesiummalat

Diese Form ist an Apfelsäure gebunden und wird oft zur Unterstützung bei chronischer Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) eingesetzt, da sie den Energiestoffwechsel fördert.

  • Magnesiumlactat

Magnesiumlactat ist eine gut verträgliche, organische Magnesiumverbindung, die eine hohe Bioverfügbarkeit hat. Es unterstützt Muskeln, Nerven und den Energiestoffwechsel, reduziert Müdigkeit und ist besonders magenschonend. Zudem fördert es das Elektrolytgleichgewicht und ist ideal bei Krämpfen.

  • Magnesiumchlorid

Sehr wasserlöslich, gut resorbierbar und wird oft auch in Bädern oder als Öl zur äußeren Anwendung genutzt.

Vitamin D: Worauf sollte man achten?

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Körper und wird größtenteils durch Sonnenlicht in der Haut gebildet. Es unterstützt nicht nur die Mineralisierung der Knochen, sondern ist auch in den Muskelstoffwechsel und das Immunsystem eingebunden. Gerade in den sonnenärmeren Monaten, aber auch bei einer fleischlosen Ernährung, kann die körpereigene Produktion geringer ausfallen.

Bei der Einnahme von Vitamin D sollte man beachten:

  • idealerweise zu einer Mahlzeit einnehmen
  • Vitamin D ist fettlöslich und wird gemeinsam mit Fett besser aufgenommen
  • auf die empfohlene Dosierung achten
  • eine langfristige Einnahme am besten mit Fachpersonen abstimmen

Coenzym Q10: Was steckt dahinter?

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz, die in vielen Zellen vorkommt. Besonders Organe und Gewebe mit hohem Energiebedarf enthalten größere Mengen davon. Q10 ist an Prozessen beteiligt, die mit der Energiegewinnung in den Zellen zusammenhängen. Deshalb wird es häufig im Zusammenhang mit Energie und körperlicher Belastung thematisiert.

Bei jungen Menschen kann meist genügend Coenzym Q10 durch den Organismus gebildet werden, mit zunehmendem Alter kann der Gehalt an Coenzym Q10 aufgrund des Alterungsprozesses oft nicht gehalten werden. Daher kann es sinnvoll sein, Coenzym Q10 mit Nahrungsergänzungsmitteln zuzuführen.

Verspannte Muskulatur kann belasten

Viele unterschätzen, wie stark verspannte Muskeln das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen können. Nacken, Schulten und Rücken reagieren besonders empfindlich auf langes Sitzen, Stress oder wenig Bewegung. Die Folge können Muskelverspannungen, Schweregefühl und körperliche Erschöpfung sein.

Was hilft, die Muskulatur zu lockern?

Oft können bereits einfach Maßnahmen im Alltag helfen, um die Muskeln zu lockern:

  • leichtes Dehnen
  • regelmäßige Bewegung und tägliche Spaziergänge, vor allem bei einem sitzenden Beruf
  • ausreichend Flüssigkeit
  • Wärme zur Entspannung der Muskulatur
  • ausreichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen, wie Magnesium und Vitamin D

Fazit

Frühlingsmüdigkeit und Erschöpfung im Alltag sind häufig und meist ein Zeichen dafür, dass der Körper Unterstützung braucht. Neben Bewegung und ausreichend Erholung spielt auch die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen eine entscheidende Rolle.

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