Schwedenbitter hat schon seit dem 17. Jahrhundert einen fixen Platz in den Hausapotheken. Früher noch für sämtliche Wehwehchen eingesetzt, wird er heutzutage primär zur Förderung des Wohlbefindens nach Mahlzeiten eingenommen.
Doch was steckt eigentlich hinter Schwedenbitter, wofür wird er verwendet und wie wird er richtig angewendet? In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über Herkunft, Inhaltsstoffe und Anwendungsmöglichkeiten von Schwedenbitter.
Was ist Schwedenbitter?
Schwedenbitter ist eine alkoholische Kräutertinktur, die aus einer Mischung verschiedener Bitterkräuter hergestellt wird. Die genaue Zusammensetzung kann je nach Rezeptur variieren, typischerweise enthalten sind jedoch traditionelle Bitterstoffe und ausgewählte Heilpflanzen.
Unser Schwedenbitter - hergestellt nach Originalrezept mit ausgewählten Kräutern, Wurzeln und Safran - enthält nur Alkohol, Wasser und alkoholische Kräuterextrakte.
Woher kommt Schwedenbitter?
Der Name der "Schwedenbitter" geht zurück auf die Nationalität der schwedischen Ärzte und Chemiker Urban Hjärne und Klaus Samst. Urban Hjärne erhielt 1692 die Erlaubnis sein "Elexir amarum" zu verkaufen, was als Geburtsstunde des Schwedenbitters gilt. Der Arzt Klaus Samst soll die Rezeptur im 18. Jahrhunder wiederentdeckt haben. Der Begriff "Schwedenbitter" bezieht sich daher nicht zwingend auf die Herkunft der Kräuter selbst, sondern auf die historische Überlieferung der Rezeptur.
Wofür wird Schwedenbitter verwendet?
Schwedenbitter wird traditionell eingesetzt:
- zur Unterstützung der Verdauung
- bei Vollegefühl nach üppigen, schweren Mahlzeiten
- bei Appetitlosigkeit
- bei Blähungen und Aufstoßen
Gerade nach schweren und fettigen Speisen greifen viele Menschen gerne auf Bitterstoffe zurück, um das natürliche Gleichgewicht im Verdauungstrakt zu unterstützen.
Wie wird Schwedenbitter angewendet?
Je nach Beschwerden, bis zu 3-mal täglich nach den Mahlzeiten einen Teelöffel (ca. 5ml) verdünnt mit Wasser oder Tee einnehmen.
Wie wirkt Schwedenbitter?
Die Wirkung von Schwedenbitter wirkt vor allem durch die enthaltenen Bitterstoffe, die über Rezeptoren im Mund, Magen und Darm die Verdauung anregen. Allein der bittere Geschmack im Mund löst eine Reaktion im Körper aus.
Der Körper beginnt vermehrt Verdauungssäfte zu produzieren, wie:
- Speichel
- Magensaft
- Gallensaft
- Bauchspeichel
Durch die gesteigerte Produktion von Verdauungssäften kann:
- ein Vollegefühl reduziert werden
- Blähungen entgegengewirkt werden
- die natürliche Magen-Darm-Tätigkeit angeregt werden
Auf die richtigen Inhaltsstoffe kommt es an
Die Qualität eines Schwedenbitters hängt maßgeblich von der Auswahl seiner Kräuter ab. Entscheidend sind vor allem die enthaltenen Bitterstoffe, die über den Geschmackssinn die Produktion von Verdauungssäften anregen können. Im Schwedenbitter von BANO werden traditionell bewährte Pflanzen kombiniert:
- Bitterorangenschalen: enthalten bitter schmeckende Flavonoide, die diverse Verdauungssäfte anregen und Blähungen sowie Vollegefühl lindern
- Tausendgüldenkraut: auch Fieberkraut oder Bitterkraut genannt, wird vor allem zur Förderung der Verdauungssäfte aus Leber, Galle und Magen eingesetzt
- Angelika (Engelwurz): die getrockneten Wurzeln tragen zum bitteren Geschmack des Schwedenbitters bei
- Zimt: bekannt aus der Gewürzküche, wird aber auch bei Blähungen und Appetitlosigkeit eingesetzt und rundet den bitteren Geschmack ab
- Wermut: besonders reich an Bitterstoffen und ein zentraler Bestandteil vieler klassischer Kräuterrezepturen zur Unterstützung der Verdauung
Mit seiner ausgewogenen Kräutermischung ist der Schwedenbitter von BANO eine bewährte Ergänzung für alle, die Bitterstoffe in ihren Alltag integrieren möchten.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.bano.at/de/s/d/schwedenbitter-200ml